
Über KoRES
Was ist KoRES?
KoRes heißt „Kommunale Resilienzpfade im Einklang mit der nationalen Energiewende“.
Was macht das Projekt KoRES?
Im Projekt KoRes entwickeln die Forschungsgruppen IEN, E2G und EEW des Instituts für nachhaltige Energiesysteme (INES) der Hochschule Offenburg, die Hochschule Kehl, die greenventory GmbH sowie die Stadt Offenburg gemeinsam Methoden und Werkzeuge für die Planung klimaneutraler und resilienter Energiesysteme.
Die Hochschule Offenburg verantwortet die Weiterentwicklung des Energiesystemmodells MyPyPSA-Ger sowie die Kopplung nationaler und kommunaler Modelle. Die greenventory GmbH entwickelt Methoden zur räumlichen Datenanalyse und einen Digitalen Zwilling zur Bewertung von Risiken und Resilienz. Die Stadt Offenburg bringt praxisnahe Anwendungsfälle ein und entwickelt Strategien für eine krisenfeste Energieversorgung. Die Hochschule Kehl untersucht die ökonomischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung ab.
Ziel des Projekts ist es, belastbare Transformationspfade und konkrete Maßnahmen für eine sichere, klimaneutrale und resiliente Energieversorgung zu entwickeln und Kommunen bei der Umsetzung zu unterstützen.
Was ist die Motivation?
Die Energiewende erhöht durch Dezentralisierung, Sektorkopplung und neue Energieträger wie Wasserstoff die Komplexität des Energiesystems. Gleichzeitig nehmen Risiken durch Klimawandel, Extremwetter, Cyberangriffe, Lieferkettenstörungen und geopolitische Krisen zu. Besonders Kommunen stehen vor der Herausforderung, ihre Energieversorgung auch unter Krisenbedingungen sicherzustellen.
Von links nacht rechts: Manuel Lämmle (HSO), Nina Kulawik (HSK), Hansjörg Drewello (HSK), Asma Belkacem (HSK), Erwin Drixler, Judith Pallàs Solà (HSO), Michael Schmidt (HSO), Lena Ritzinger (HSO), Bernhard Bürkle (MHD), Anna Sandhaas (HSO), Niklas Hartmann (HSO), Natalie Miller (SOG), Verena Krall (GRE), David Fischer (GRE), Yamit Ibarra Suarez (SOG), Sarah Olbrich (GRE), Jonathan Quiring, Philipp Eckstein, Aqib Rizal Thennadan (HSO)
Bildquelle: Hochschule Offenburg

Partner:innen
Die greenventory GmbH (GRE) ist ein 2019 gegründetes Software- und Datenunternehmen, das sich auf die georeferenzierte Planung integrierter Energiesysteme spezialisiert hat. Kernstück ist eine
cloud-native Digital-Twin-Plattform, in die sich große Datenmengen – von Satelliten- und Geodaten über amtliche Statistiken bis hin zu Netzdaten – modular einkoppeln lassen.
Die Hochschule Offenburg (HSO) verfügt über sechs öffentlich ausgewiesene Forschungsprofile, darunter den Schwerpunkt „Nachhaltige Energiesysteme“. Das fakultätsübergreifende Institut für nachhaltige Energiesysteme (INES) vereint 11 Professor*innen und ihre Mitarbeitenden in über 30 interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu Themen wie Batterietechnik, Elektromobilität, Energiewirtschaft, Photovoltaik, Smart Grids und Pflanzenkohle.
Content:Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl (HSK) ist eine forschungsstarke, auf den Bereich der öffentlichen Verwaltung spezialisierte Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit derzeit 2,5 Mio. FuE-Mitteln pro Jahr. Forschungsschwerpunkte bestehen in den Themenbereichen “Klima, Energie und Umwelt” und “Innovationssysteme und -politiken”. In
diesen Bereichen wurden zahlreiche Forschungsprojekte zu rechtlich-administrativen Fragen der Energiewende sowie zur Resilienz der öffentlichen Verwaltung erfolgreich umgesetzt.
W: h-ka.de
Die Stadt Offenburg (Ziel Klimaneutralität 2040) verfügt über langjährige Erfahrung in Klimaschutz, Energiemanagement und der Umsetzung innovativer Pilotprojekte (u. a. CO2InnO und baum2og). Sie bringt Daten, Governance und Umsetzungskompetenz ein. Die Hochschule Offenburg verantwortet Modellierung, Indikatoren und Validierung, während der Softwarepartner Programmierung, Schnittstellen und die Integration in den Digital Twin übernimmt. Gemeinsam entwickeln die Partner praxistaugliche und skalierbare Resilienzlösungen.




