
About Ind-Supply
What is Ind-Supply?
Das gemeinsame Forschungsprojekt besteht aus den Forschungsgruppen Energiesysteme und Energiewirtschaft (EEW) am Institut für Nachhaltige Energiesysteme (INES) der Hochschule Offenburg (HSO), dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, der Hochschule für Technik (HFT) in Stuttgart, der Hochschule Karlsruhe (HKA), der Greenventory GmbH (GRE) und der Prognos AG (PRO) in Berlin.
Was macht das Projekt Ind-Supply?
Dekarbonisierungs- und Elektrifizierungspotenziale in der deutschen Industrie – Daten, Akteure und ModelleModellerweiterungen in Bezug auf Industrieabbildung und Schaffung eines Analyseframeworks
- Schaffung einer konsistenten Datenbasis zu Elektrifizierungs- und Flexibilisierungspotentialen
- Identifikation von Transformationspfaden in der Industrie basierend auf quantitativer Energiesystemmodellierung
- Integration der Treiber und Hemmnisse im Bereich der Sektorenkopplung in Lösungen für die Industrie
Was ist die Motivation?
Industriegebiete sind energetisch heterogen und stehen vor der Herausforderung, ihre Wärme- und Stromversorgung ökologisch, kosteneffizient und zukunftssicher zu gestalten – oft ohne eigene Expertise. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Kommunen, Industriegebiete in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren, was durch gesetzliche Vorgaben zunehmend verpflichtend wird.
Die wachsende Zahl möglicher Technologien – von Wärmepumpen bis zu Wasserstoffnetzen – sowie Potenziale zur betrieblichen Vernetzung, etwa durch Abwärmenutzung, erhöhen die Planungs- und Entscheidungskomplexität erheblich.
Ind-Supply setzt hier an und entwickelt ein Planungstool, das Kommunen und Planer*innen bei einer ganzheitlichen und fundierten Gestaltung energieeffizienter Industriegebiete unterstützt.
Von links nacht rechts: Amine Aamoume (HSO), Mehul Vijay (HSO), Bastian Schroeter (HFT), Jessica Thomsen (ISE), Eileen Raußen (HFT), David Fisher (GRE), Ayla Borgmann (BRE), Lars Felder (GRE), Celia Stoll (HFT), Tobias Reuther (ISE), Christoph Jessen (PJT), Katja Schulze (HFT), Constanze Bongs (HKA), Philipp Kötter (HKA), Alexander Piégsa (PRO)
Bildquelle: Hochschule Offenburg

Team GRE

Lars Felder
David Fisher
Team HFT

Eileen Raußen

Katja Schulze

Prof. Dr. Christina Simon-Philipp

Prof. Dr. Bastian Schroeter
Team HKA

Philipp Kötter

Prof. Dr. Constanze Bongs
Team HSO

Mehul Vijay

Amine Aamoume
Prof. Dr. Rainer Gasper

Dr. Prof. Niklas Hartmann
Team ISE

Tobias Reuther

Markus Kaiser

Charlotte De Vries

Jessica Thomsen
Team PRO
Sascha Sokoliuk

Alexander Piegsa
Partner:innen
Die Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) zählt zu den führenden forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Baden-Württemberg. Mit derzeit 48 nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie 77 wissenschaftlichen Mitarbeitenden ist sie in den beiden Forschungsschwerpunkten „Zukunftsgerechtes Planen, Bauen und Wirtschaften“ und „Smarte Technologien, Prozesse und Methoden“ aktiv.
Der Schwerpunkt „Zukunftsgerechtes Planen, Bauen und Wirtschaften” befasst sich mit zentralen Herausforderungen der urbanen Entwicklung wie zunehmender Urbanisierung, verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen, demografischem Wandel und gesellschaftlicher Teilhabe. Ziel ist die Gestaltung nachhaltiger, klimaresilienter und lebenswerter Städte. Zu diesem Schwerpunkt zählen auch die beiden im Projekt beteiligten Kompetenzzentren: das Zentrum für nachhaltige Energietechnik (zafh.net) und das Zentrum für nachhaltige Stadtentwicklung (ZNS).
Die Hochschule Karlsruhe (HKA) gehört mit Drittmitteleinnahmen von 12,5 Mio. Euro (2021) und etwa 7.000 Studierenden zu den führenden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Baden-Württemberg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Ressourcen, Arbeit, Mobilität und Information und werden durch elf zentrale Institute koordiniert.
Das Institut für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik (IKKU) verantwortet die praxisorientierte Seite des Vorhabens Ind-Supply. Bereits seit 1950 forscht die HKA intensiv im Bereich der Kältetechnik. Heute arbeiten zehn Professuren am IKKU, davon sechs mit einem Forschungsschwerpunkt, und erzielen jährlich Drittmittel in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro. Schwerpunkte des Instituts sind nachhaltige Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnologien, Verdichtertechnik, Energiesystemanalyse sowie der Einsatz natürlicher Kältemittel und thermischer Speicher.
Im Arbeitspaket der HKA werden dezentrale Energieversorgungslösungen für Unternehmen in Gewerbegebieten entwickelt und deren Synergien mit der übergeordneten Optimierung des gesamten Gebiets untersucht. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse und Klassifizierung von Abwärmepotenzialen, deren innerbetrieblicher Nutzung sowie auf dem Export von Abwärme. Ziel ist es, praxisnahe und konkrete technische Lösungen zur Dekarbonisierung sowie Entscheidungshilfen für Unternehmen bereitzustellen.
W: h-ka.de
Die Hochschule Offenburg (HSO) ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und Mitglied in der European University Association (EUA), in welcher besonders forschungsstarke Hochschulen europaweit miteinander vernetzt sind. Sie verfügt über sechs zentrale, öffentlich beworbene Forschungsprofile. Hierzu gehört auch der Profilschwerpunkt „Nachhaltige Energiesysteme“.
Das Institut für nachhaltige Energiesysteme (INES) der HSO ist ein in 2012 gegründetes, fakultätsübergreifendes Forschungsinstitut, in dem derzeit 11 Professor*Innen und ihre Mitarbeiter*innen in 6 Forschungsgruppen interdisziplinär in mehr als 30 Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Energiesystemtechnik arbeiten. Darunter gehören die Bereiche Batterietechnik, Elektromobilität, Energiewirtschaft, Gebäudeenergietechnik, Photovoltaiktechnik, Smart Grids und Pflanzenkohle.
Im Rahmen des Ind-Supply-Projekts arbeiten zwei INES-Teams daran, das Abwärmepotenzial zu ermitteln und zu bewerten sowie Dekarbonisierungstechnologien aus der Perspektive des Energiesystems in einem deutschen Industriegebiete zu analysieren.
T: +49 781 205 0
W: hs-offenburg.de






